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23.12.2015, 13:04 Uhr
Folgt dem Seniorenheim in Wiblingen ein Gesundheitscampus?
„Es wäre eine große Chance für Ulm einen attraktiven Gesundheitscampus in Wiblingen zu installieren und eine große Chance für die Klosteranlage, das Areal mit jungen Menschen zu beleben, die sich in den Diensten an kranken Menschen stellen“, so Dr. Monika Stolz bei ihrem Besuch der Akademie für Gesundheitsberufe, die seit Jahren Heimat in der ehemaligen Klosteranlage gefunden hat.
Kleine Anfrage im April 2014

Das Kloster Wiblingen ist eine der bedeutendsten Klosteranlagen Baden-Württembergs. Die Klosterkirche bildet einen Höhepunkt spätbarocker Architektur in Oberschwaben, an dem bereits der Übergang zum Frühklassizismus sichtbar wird. Der Bibliotheksaal gehört zu den berühmtesten Rokokobauten in Süddeutschland.

Im Frühjahr 2014 stellte die Abgeordnete eine Kleine Anfrage an die Landesregierung um zu klären, welche Überlegungen hinsichtlich der weiteren Nutzung des südlichen Trakts bestehen, wenn das städtische Altenheim, wie geplant im Jahr 2017 ausziehen wird.

Gespräch mit dem Leiter der Akademie für Gesundheitsberufe

Beim Gespräch in Wiblingen erfuhr die CDU Politikerin, dass die Akademie für Gesundheitsberufe dringend Raumbedarf für Expansion benötigt.

„Das wäre wahrlich eine glückliche Fügung um die freiwerdenden Räume sinnvoll nutzen zu können“, so Dr. Stolz. Die Akademie könnte somit ihr Angebot ausbauen und zum Beispiel den Studiengang für angewandte Gesundheits-Wissenschaften für Pflegekräfte und Hebammen oder die erweitere Ausbildung der Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter und somit die ganze Palette der Gesundheitsberufe anbieten.

Dass der Sanierungsbedarf von der Regierung erkannt ist, konnte die Abgeordnete dem Antwortschreiben des Finanzministeriums entnehmen. „Wichtig ist es nun, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, damit das Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden kann“, so Dr. Stolz. Sie würde es im Rahmen ihrer Möglichkeiten gerne unterstützen.