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13.11.2015, 15:37 Uhr
Tag der Freien Schulen in Baden-Württemberg
Unter dem offiziellen Motto „Schenken Sie uns eine (Schul-)Stunde ihrer Zeit, wurde die inklusionspolitische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion Dr. Stolz von der Max-Gutknecht-Schule in Ulm – einer Sonder-Berufsschule der Stiftung Liebenau eingeladen. Gerne kam sie dieser Einladung nach und besuchte eine Klasse mit Verkaufshelferinnen und Umweltfachwerken im Fach Gemeinschaftskunde. Als Thema stand die Asylpolitik auf dem Programm.
Abgeordnete Dr. Stolz während des Unterrichts.
Auf die Abgeordnete wartete ein bunter Strauß von Fragen: Warum sieht man Flüchtlinge nur in teuren „Klamotten“ und mit den besten Handys? Müssen wir nicht Sorge haben, dass uns Arbeitsplätze „weggeschnappt“ werden? Warum nimmt Frau Merkel Flüchtlinge auf, ohne uns Bürger zu fragen? Und warum wollen alle ausgerechnet nach Deutschland?

„Darauf könne man doch auch stolz sein“, so die Politikerin in ihrer Antwort, bedeutet es doch im Umkehrschluss, dass wir eines der attraktivsten Länder sind und die Flüchtlinge Vertrauen in uns haben.

Frau Dr. Stolz drückte ihr Verständnis für die Sorgen der Schülerinnen und Schüler aus, warb aber auch um Verständnis für die Situation der Flüchtlinge?  Wer verlässt schon freiwillig sein Land und lässt alles zurück?

Wichtig sei es in dieser Situation, dass die Atmosphäre nicht vergiftet wird und die Stimmung in unserem Land nicht kippt. „Das löst nicht ein einziges Problem“, so Frau Dr. Stolz, „sondern arbeitet nur den Rechtsradikalen zu und dies können wir nicht wollen.“

„Es sind jüngst Maßnahmen beschlossenen worden und ich vertraue darauf, dass diese ihre Wirkung bald zeigen“, sagte Frau Dr. Stolz zuversichtlich. „Wir verfügen über gut organisierte Verwaltungen und viele ehrenamtlich Engagierte, die sicher bald wieder geordnete Abläufe herstellen und den großen Herausforderungen gerecht werden“. 

Im Anschluss an die Schulstunde nutzen die Schüler Mustafa und Rafael die Anwesenheit einer Landtagsabgeordneten zu einem Interview und stellten vor allem Fragen zu ihrer Laufbahn als Politikerin und warum sie dem schönen Beruf als Ärztin den Rücken gekehrt hätte.

Am Ende gab es eigens von den Schülern für diesen Tag kreierte Plätzchen, die Frau Dr. Stolz gerne mit zur Fraktionssitzung in den Landtag mitnahm.