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04.08.2015, 16:26 Uhr
Besuch der Gemeinschaftsschule Erbach
Das Rad ist nicht zurückzudrehen und Gemeinschaftsschulen werden auch bei einem eventuellen Regierungswechsel zu der Schullandschaft gehören, da waren sich alle einig. Deshalb ist es für die Abgeordnete und Mitglied des Bildungsausschusses Dr. Monika Stolz selbstverständlich, sich vor Ort bei den Gemeinschaftsschulen zu erkundigen, was gut läuft – was verbesserungswürdig ist.
Konrektorin G. Soldner, Schulleiter K. Nusser, Frau Dr. Stolz MdL. Die Lehrerin Frau Demircan stellt eine Plattform vor, die die Arbeit im Lernbüro hinterlegt und verwaltet. Hier werden Schülerleistungen dokumentiert und sind auch von den Eltern einsehbar
Mit Herrn Nusser, dem Schulleiter der Gemeinschaftsschule Erbach und Frau Soldner, seiner Stellvertreterin, hatte Frau Dr. Stolz zwei sehr engagierte und von der Schulform begeisterte Gesprächspartner vor sich.

Auf Erfahrung von ca. 2 Jahren gegründet, zeigten sich beide Lehrkräfte überzeugt von dieser Schulart, zwar werde von den Lehrkräften mehr gefordert und auch die Eltern mehr in die Pflicht genommen, aber die Möglichkeit der individuellen Förderung der Kinder überzeugt beide Pädagogen.

Mit der Einstellung eines Lehrers mit gymnasialer Ausbildung möchte die Schulleitung deutlich machen, dass sich die Gemeinschaftsschule Erbach durchaus vorstellen kann, ihre Schüler auch zum Abitur zu führen. „Hier muss man sich einfach auch was trauen“, so Rektor Nusser.

„Es ist schön und begrüßenswert, wenn sich Kinder in der Schule wohlfühlen, wie es auch jüngst in der Zeitung zu lesen war“, so Dr. Stolz, „aber der Leistungsgedanke darf dabei nicht aus den Augen verloren werden, sonst kommt es automatisch zu einer Absenkung des Niveaus an unseren Schulen und daran kann niemandem gelegen sein. Notengebung und vergleichbare Prüfungen am Ende, sind für die Abgeordnete unabdingbar.